UP 7: Nicht-territoriale Autonomieelemente im internationalen Minderheitenschutz des 20. Jahrhunderts

Dieses Unterprojekt erforscht, welche Rolle nicht-territoriale Autonomiekonzepte im internationalen Minderheitenschutz im 20. Jahrhundert spielten. Es untersucht insbesondere transnationale Interessensvertretungen wie etwa den Europäischen Nationalitätenkongress, der diese Idee aktiv unterstützte. Uns interessieren die Interaktionen solcher Minderheiten-NGOs mit internationalen gesetzgebenden Organisationen wie beispielsweise dem Völkerbund oder der OSZE. Letztere standen dem Konzept der nicht-territorialen Autonomie sehr kritisch gegenüber, nicht zuletzt weil sie individualrechtliche Garantien als zielführender betrachteten als kollektivrechtlichen Minderheitenschutz.


Marina Germane

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Marina Germane graduierte zum Thema Nationalismus und Ethnische Zugehörigkeit auf der London School of Economics and Political Science und promovierte in Mittel- und Osteuropäischen Studien auf der Universität Glasgow. Ihre Forschungsschwerpunkte beinhalten Themen wie politische Ideengeschichte der späten 19. und 20. Jahrhunderts, Nationalismus und ethnische Beziehungen, Minderheitenrechte, nicht-territoriale Autonomie sowie Transnationalismus. 

 

 


Im Rahmen des Horizon 2020 Forschungs- und Innovationsprogramms der Europäischen Union wird dieses Projekt Europäischen Forschungsrat (ERC) unter der Fördervereinbarungsnummer 758015 gefördert